Das Gesetz der Anziehung sagt, tue etwas Gutes und es kommt im vielfachen zu dir zurück. Warum aber genau fällt es uns oft so schwer etwas gutes zu tun ? Hat unsere Gesellschaft verlernt, was es heißt auch einmal für einen anderen auf etwas zu verzichten.
Gerade bei Facebook sieht man ja jeden Tag irgendwelche Spenden aufrufe. Hier ein Hund dessen Tierarzt Rechnung beglichen werden muss, da ein Kind das dringend einen Spender sucht und dort eine Familie dessen Haus nieder gebrannt ist. Sicher können wir nicht allen helfen, aber wenn sich jeder dazu bereit erklären würde 10€ im Monat für irgendetwas Gutes zu spenden, wäre die Welt mit weniger Elend voll. Ich weiß sehr wohl, was es heißt kein Geld zu haben. Ich war auch schon in dieser Situation, aber ich habe auch gelernt, dass man mal hin und wieder auf etwas verzichten kann. Ich persönlich habe mich den Straßenhunden im Ausland verpflichtet. Entweder nehme ich einen Teil von Urlaubsgeld und kauf davon Hunde- und Katzenfutter oder ich spende auch einmal regelmäßig 10 €.
Mein vierbeiniger Kumpel lebt seid 1 1/2 Jahren bei mir und kommt aus Bulgarien. Ich habe mich bewusst für einen Straßenhund entschieden. Nicht jeder fand das gut. Aussagen wie "haben wir nicht se lbst genügend Elend hier" oder " musstest du ausgerechnet einen von da nehmen" musste ich mir oft gefallen lassen. Natürlich hatten sie recht, aber gerade in diesen Ländern werden Tiere einfach in eine Tötungsstation gebracht, während man in Deutschland einen ganz anderen Umgang mit Tieren pflegt. Ich will gar nicht näher auf dieses Elend eingehen.
Letztendlich können wir doch jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Mit Kleinigkeiten helfen. Bieten wir doch der älteren, allein stehenden Dame von neben an unsere Hilfe an. Hören wir doch zu wenn der Senior in der Warteschlange an der Kasse etwas erzählt, helfen wir Menschen und Tieren die unsere Hilfe brauchen. Vielleicht kommen wir selbst einmal in die Lage, wo wir Hilfe brauchen. Was glaubt ihr welches Gesetz dann wieder zu Tage kommt. Nur weil wir nicht gleich nach jeder guten Tat mit Lobeshymnen überschüttet wurden, heißt das nicht das sie nicht gesehen wurden.
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