ich bin davon überzeugt, dass nichts anderes als die eigene Schwingung darüber entscheidet, was wir erleben. Es ist weder das Alter, noch das Aussehen, noch Bildung, Geschlecht oder etwas anderes. Das es so scheint, dass diese Aspekte einen Einfluss darauf haben, wie unser Leben ausschaut, hat damit zu tun, dass sich im Laufe der Zeit eine Überzeugung in vielen Menschen festgesetzt hat, dass Frauen schlechter bezahlt werden oder ein Kind aus einer ärmeren Familie kaum Aufstiegschancen hat. Das sind Überzeugungen, die auch unter Kindern schon weit verbreitet sind. Ich würde es sogar so ausdrücken, dass es manchen Menschen, weil sie einen bestimmten Hintergrund haben, aufgrund der "Massenhypnose" leichter fällt, von etwas überzeugt zu sein. Sie haben es nicht leichter, weil sie reich sind oder männlich, sondern weil der Glaube daran, dass jemand mit bestimmten Lebenshintergründen es leichter hat, stark ist.
All das spiegelt aber nicht eine objektive Realität wieder, sondern nur die eigenen Überzeugungen. Und weil viele Menschen von bestimmten Dingen überzeugt sind, hat es den Anschein als wäre dies richtig, und damit auch schwierig, etwas anderes zu erleben. Anders ausgedrückt, nur weil viele Menschen von etwas überzeugt sind, wird es darum nicht objektiver.
Andre hat geschrieben: Viele Leute haben nur deshalb Erfolg weil sie sich etwas wünschen und davon überzeugt sind es auch zu verdienen. Sie denken gar nicht lange über eine Sache nach.Sofort fallen mir Beispiele von realen Personen die ich kennengelernt habe ein, bei denen es so ist – im Guten wie im Schlechten.
Das hat bisher in meinem Leben gefehlt.
Eines der typischen Fallstricke, denen einige Anhänger des LoA schnell verfallen, ist, zu glauben, dass man das LoA anwendet für bestimmte Ziele und daran entweder scheitert oder cht. Das LoA ist immer und ohne Ausnahme am Werke. Genau dein Leben wie es jetzt ist, ist deine eigene Schöpfung. Auch du hast Dinge, die du für selbstverständlich erachtest. Für dich ist es selbstverständlich, dich jeden Abend in dein weiches Bett legen zu können, morgens aufzustehen und in einen vollen Kühlschrank zu schauen, dich danach unter die Dusche zu stellen und aus einem vollen Kleiderschrank auswählen zu können. Es gibt Menschen, für die genau solche Umstände eine Realität ist, die für sie gefühlt Meilen entfernt ist. Das ist nicht moralisch wertend gemeint. Was ich sagen will, ist, dass ich es hilfreich finde, mir immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass Schöpfung nicht etwas Spezielles meint, Besonderheiten im Alltag, negativ wie positiv.
Ich habe viele Überzeugungen, die ich als derart normal internalisiert habe, dass ich sie nicht als etwas Besonderes wahrnehme. Dazu gehören sowohl positive als auch kontraproduktive Überzeugungen. Am Ende ist d as genau das, was viele Menschen als "unbewusst" bezeichnen. Es sind jene Überzeugungen, die vom Schleier des "Normalen" verdeckt sind.
Genau dieses Wissen kannst du für dich nutzen, denn du kennst mit Sicherheit sehr genau das Gefühl von Selbstverständlichkeit.
Ich finde hier einen GS versteckt, der deinen eigenen Zielen im Wege stehen könnte. Was ist denn schon dabei, mit einem Porsche unzufrieden zu sein oder mit einem klapprigen Fahrrad zufrieden? Was genau soll oberflächlich heißen?
Niemand ist dazu aufgerufen, sich mit bestimmten Dingen zufrieden zu geben oder unzufrieden zu werden. Dass Menschen, egal in welchen Lebensumständen sie sich befinden, jede Art von Emotionen erfahren können, zeigt doch nur, dass wir in jeder Minute die Chance haben, uns so zu fühlen wie wir wollen bzw. uns dort bewusst hinzubewegen. Wie Lebensumstände erfahren werden, ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Das ist moralisch total egal, ob ich mit ei ner Lehmhütte glücklich bin oder in meiner Villa rsaure. Im Grunde sind auch Einteilungen wie Lehmhütte = arm oder Villa = reich, das eine leicht zu kriegen, das andere schwieriger, sehr persönlich und u.U. auch hinderlich daran, seine Wünsche physisch erfüllt zu erleben.
Liebe Grüße
Maike
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